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ZUSAMMENSETZUNG DES STEUERERTRAGS UND -AUFWANDS |
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|---|---|---|---|---|
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Mio. € |
2008 |
2007 | ||
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Tatsächlicher Steueraufwand Inland |
1.355 |
1.873 | ||
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Tatsächlicher Steueraufwand Ausland |
1.087 |
1.000 | ||
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Tatsächlicher Steueraufwand |
2.442 |
2.873 | ||
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davon periodenfremde Erträge/Aufwendungen |
(–41) |
(148) | ||
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Ertrag aus der Auflösung von Steuerrückstellungen |
–104 |
–129 | ||
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Tatsächliche Steuern vom Einkommen |
2.338 |
2.744 | ||
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Latenter Steuerertrag/-aufwand Inland |
–86 |
104 | ||
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Latenter Steuerertrag Ausland |
–332 |
–427 | ||
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Latenter Steuerertrag |
–418 |
–323 | ||
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Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.920 |
2.421 | ||
Für die Ermittlung der laufenden Steuern in Deutschland wird ein einheitlicher Körperschaftsteuersatz von 15 % (Vorjahr: 25 %) und darauf ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer wird für in Deutschland erzielte Gewinne Gewerbesteuer erhoben. Unter Berücksichtigung der Nichtabzugsfähigkeit der Gewerbesteuer als Betriebsausgabe ab dem Geschäftsjahr 2008 ergibt sich für die Gewerbesteuer ein durchschnittlicher Steuersatz von 13,7 %, sodass hieraus ein inländischer Gesamtsteuersatz von 29,5 % resultiert.
Die Änderung der Steuersätze aufgrund des Unternehmenssteuerreformgesetzes 2008 wurde bereits im Rahmen der Ermittlung der latenten Steueransprüche und -verbindlichkeiten der deutschen Gesellschaften für das Geschäftsjahr 2007 berücksichtigt.
Hieraus resultierte ein latenter Steuerertrag in Höhe von 75 Mio. €. Die direkt im Eigenkapital zu erfassende Veränderung von latenten Steueransprüchen und -verbindlichkeiten führte zu einer Erhöhung der Gewinnrücklagen um 58 Mio. €.
Die angewandten lokalen Ertragsteuersätze für ausländische Gesellschaften variieren zwischen 0 und 42 %. Bei gespaltenen Steuersätzen wird der Thesaurierungssteuersatz angewandt.
Die Realisierung steuerlicher Verlustvorträge aus Vorjahren führte im Jahr 2008 zu einer Minderung der laufenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von 77 Mio. € (Vorjahr: 405 Mio. €).
Bisher noch nicht genutzte Verlustvorträge bestanden in Höhe von 2.172 Mio. € (Vorjahr: 1.658 Mio. €). Verlustvorträge in Höhe von 808 Mio. € (Vorjahr: 960 Mio. €) sind zeitlich unbegrenzt nutzbar, während 95 Mio. € (Vorjahr: 54 Mio. €) innerhalb der nächsten zehn Jahre zu verwenden sind. Darüber hinaus bestanden steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 1.268 Mio. € (Vorjahr: 645 Mio. €), die innerhalb eines Zeitraums von 15 beziehungsweise 20 Jahren genutzt werden können. Verlustvorträge in Höhe von 112 Mio. € (Vorjahr: 483 Mio. €) wurden als nicht nutzbar eingeschätzt.
Die Abnahme der als nicht nutzbar eingeschätzten Verlustvorträge in Höhe von 371 Mio. € resultierte im Wesentlichen aus der steuerlichen Situation amerikanischer und brasilianischer Gesellschaften.
Latente Steuern werden angesetzt, soweit Einkünfte von Tochterunternehmen aufgrund besonderer lokaler steuerlicher Regelungen in der Vergangenheit steuerbefreit waren und soweit die Steuereffekte bei Wegfall der temporären Steuerbefreiung absehbar sind. Die von verschiedenen Staaten zum Ausgleich für den Wegfall der betragsmäßig unbegrenzten Steuerbefreiungen gewährten Steuerguthaben führten zum Ansatz eines Steuervorteils in Höhe von 73 Mio. € (Vorjahr: 83 Mio. €).
Für Steuergutschriften, die in 2011 beziehungsweise 2017 verfallen würden, wurde in Höhe von 371 Mio. € (Vorjahr: 313 Mio. €) in der Bilanz kein latenter Steueranspruch erfasst.
Im Geschäftsjahr 2006 wurde aufgrund geänderter gesetzlicher Bestimmungen in Deutschland erstmalig ein Körperschaftsteuererstattungsanspruch erfolgswirksam als laufender Ertragsteueranspruch aktiviert und in der Bilanz mit einem Barwert von 951 Mio. € angesetzt. Am Bilanzstichtag betrug der Barwert des Erstattungsanspruchs 965 Mio. €.
Aus Steuersatzänderungen resultierten konzernweit latente Steuererträge in Höhe von 54 Mio. € (Vorjahr: Aufwand 76 Mio. €).
In Höhe von insgesamt 1 Mio. € (Vorjahr: Minderung um 144 Mio. €) wurden die in der Bilanz erfassten latenten Steuern eigenkapitalmindernd berücksichtigt, ohne die Gewinn- und Verlustrechnung zu berühren. Darin enthalten sind 44 Mio. € (Vorjahr: –) latente Steuern eigenkapitalerhöhend erfasst, die auf Minderheitsanteile entfallen sowie eine Minderung der latenten Steuern durch Effekte aus Konsolidierungskreisänderungen in Höhe von 2 Mio. € (Vorjahr: –). Die erfolgsneutrale Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne oder Verluste gemäß IAS 19 führte im laufenden Geschäftsjahr zu einer Eigenkapitalminderung aus der Bildung von latenten Steuern in Höhe von 57 Mio. € (Vorjahr: Minderung 610 Mio. €). Die Veränderung der latenten Steuern auf Cash-flow-Hedge-Rücklagen erhöhte das Eigenkapital um 134 Mio. € (Vorjahr: Minderung um 233 Mio. €). Die aufgrund der
Fair-Value-Bewertung von Wertpapieren zu bildenden latenten Steuern erhöhten das Eigenkapital um 68 Mio. € (Vorjahr: Erhöhung um 103 Mio. €).
Latente Steuern nach Bilanzposten
Auf Ansatz- und Bewertungsunterschiede bei den einzelnen Bilanzposten und auf steuerliche Verlustvorträge entfielen die folgenden bilanzierten aktiven und passiven latenten Steuern:
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Aktive latente Steuern |
Passive latente Steuern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Mio. € |
31.12.2008 |
31.12.2007 |
31.12.2008 |
31.12.2007 | ||||
|
Immaterielle Vermögenswerte |
235 |
177 |
2.271 |
1.532 | ||||
|
Sachanlagen und Vermietete Vermögenswerte |
4.123 |
3.958 |
2.729 |
2.153 | ||||
|
Langfristige Finanzanlagen |
1.059 |
178 |
2 |
1 | ||||
|
Vorräte |
335 |
190 |
321 |
448 | ||||
|
Forderungen und sonstige Vermögenswerte |
771 |
413 |
5.749 |
4.862 | ||||
|
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte |
129 |
43 |
41 |
41 | ||||
|
Pensionsrückstellungen |
1.050 |
1.039 |
8 |
5 | ||||
|
Übrige Rückstellungen |
2.723 |
2.490 |
530 |
123 | ||||
|
Verbindlichkeiten |
1.708 |
1.507 |
1.853 |
1.198 | ||||
|
Steuerliche Verlustvorträge |
663 |
313 |
0 |
0 | ||||
|
Wertberichtigung auf |
0 |
0 |
0 |
0 | ||||
|
Bruttowert |
12.796 |
10.308 |
13.504 |
10.363 | ||||
|
davon langfristig |
(8.871) |
(7.134) |
(8.941) |
(6.653) | ||||
|
Saldierung |
9.885 |
8.229 |
9.885 |
8.229 | ||||
|
Konsolidierung |
433 |
1.030 |
35 |
503 | ||||
|
Bilanzansatz |
3.344 |
3.109 |
3.654 |
2.637 | ||||
Nach IAS 12 sind latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten zu saldieren, sofern sie gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen und fristenkongruent sind.
Der ausgewiesene Steueraufwand des Jahres 2008 von 1.920 Mio. € (Vorjahr: Aufwand 2.421 Mio. €) war um 29 Mio. € (Vorjahr: 85 Mio. €) niedriger als der erwartete Steueraufwand von 1.949 Mio. €, der sich bei Anwendung eines Thesaurierungssatzes von 29,5 % auf das Vorsteuerergebnis des Konzerns ergeben würde.
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ÜBERLEITUNG VOM ERWARTETEN ZUM AUSGEWIESENEN ERTRAGSTEUERAUFWAND |
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|---|---|---|---|---|
|
Mio. € |
2008 |
2007 | ||
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Ergebnis vor Ertragsteuern |
6.608 |
6.543 | ||
|
Erwarteter Ertragsteueraufwand |
1.949 |
2.506 | ||
|
Überleitung: |
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Abweichende ausländische Steuerbelastung |
–141 |
–456 | ||
|
Steueranteil für: |
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steuerfreie Erträge |
–286 |
–306 | ||
|
steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen |
183 |
365 | ||
|
Effekte aus Verlustvorträgen und tax credits |
–47 |
–287 | ||
|
temporäre Differenzen, für die keine latenten Steuern erfasst wurden |
422 |
486 | ||
|
Steuergutschriften |
–23 |
–85 | ||
|
Periodenfremde tatsächliche Steuern |
–41 |
148 | ||
|
Effekte aus Steuersatzänderungen |
–54 |
–76 | ||
|
Sonstige Steuereffekte |
–42 |
126 | ||
|
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand |
1.920 |
2.421 | ||
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Effektiver Steuersatz (%) |
29,1 |
37,0 | ||










