Die Preise auf den Rohstoffmärkten blieben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr volatil. Es ist ungewiss, ob der zuletzt rückläufige Rohölpreis im Jahr 2009 stagnieren oder ob sich der Trend, zum Beispiel aufgrund einer künstlich erzeugten Verknappung, wieder entgegengesetzt entwickeln wird. Risiken aus ansteigenden Rohmaterialpreisen wirkt Volkswagen mit gezielten Maßnahmen entgegen: Neben der strategischen Ausrichtung des Lieferantenportfolios arbeitet die Beschaffung eng mit der internen Entwicklungsabteilung zusammen, um den Materialeinsatz stetig zu optimieren und die Nutzungsgrade zu erhöhen. Die Substitution bewährter Werkstoffe durch anwendungsspezifisch optimierte Alternativen ist ebenfalls ein Kernpunkt dieser Strategie.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen an den internationalen Märkten hat sich das Risikomanagement der Konzernbeschaffung neu ausgerichtet. Das Hauptaugenmerk liegt nunmehr auf dem Ausbau der Früherkennung von Lieferantenkrisen. Ziel ist es, im Fall von einzelnen Lieferanteninsolvenzen rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der Produktion einleiten zu können.










