Internes und externes Know-how

Mitarbeiter als Ideengeber für zahlreiche Patente

Im Berichtsjahr 2008 sicherte sich der Volkswagen Konzern 1.424 Patente, davon 1.051 in Deutschland und 373 im Ausland. Der überwiegende Teil dieser Innovationen betraf elektronische Helfer und emissionsreduzierende Maßnahmen für Antriebssysteme. Die Mitarbeiter haben ihre hohe Innovationskraft durch den großen Umfang und die technologische Qualität der Anmeldungen einmal mehr unter Beweis gestellt.

Automobile Zukunftsforschung

Die automobilen Megatrends, die zukünftig unsere Produkte und Prozesse bestimmen werden, machen einen wichtigen Teil unserer Forschungsarbeit aus. Die in manchen Märkten stark wachsenden Megacitys und die damit verbundenen Herausforderungen an die Infrastruktur gehören ebenso dazu wie die wachsende Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes. Die etablierten Massenmärkte werden von Mikromärkten ergänzt. Außerdem entstehen durch das steigende Durchschnittsalter der Gesellschaft neue Kundenwünsche, beispielsweise hinsichtlich der Qualität und des Komforts. Zunehmende Einkommensunterschiede bringen außerdem grundverschiedene Kundenbedürfnisse mit sich. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Forschungsarbeit ist die zukünftige Arbeitswelt mit ihren Aufgaben und ihrer Arbeitsorganisation. Auch Arbeitszeiten und -orte werden sich in Zukunft flexibler gestalten. Aufgrund dieser Trends stehen bei unseren Produkten zunehmend intelligente und vernetzte Technik sowie die Bedienbarkeit durch den Menschen im Vordergrund. Deshalb wird sich auch die Zahl der Assistenzsysteme weiter erhöhen und dem Fahrer mehr Sicherheit bieten. Außerdem wird der Einzug neuer Materialien in das Automobil dessen Funktionalität und Komfort steigern.

Einbindung von externem F&E-Know-how

Neben den konzerneigenen Entwicklungskapazitäten benötigt der Volkswagen Konzern im Entwicklungsprozess auch das Know-how seiner Lieferanten, um seine Modelloffensive in den kommenden Jahren konsequent fortzusetzen. Wir können Projekte in der gewünschten Qualität und innerhalb verkürzter Entwicklungszeiten nur dann erfolgreich abschließen, wenn das Zusammenwirken interner und externer Kapazitäten gewährleistet ist. Zentrale Aspekte bei der Einbindung externen Know-hows sind kreative Prozesse und virtuelle Techniken. Außerdem messen wir dem Aufbau von Kernkompetenzen, die benötigt werden, um die Herausforderungen der kommenden Megatrends anzunehmen, eine große Bedeutung bei.

Der Einsatz externer Kapazitäten ist für uns bei unterstützenden Dienstleistungen, in nachgeschalteten Prozessen wie der Serienbetreuung sowie bei nicht kundenrelevanten und nachbessernden Tätigkeiten sinnvoll. Darüber hinaus ist die Kompetenz späterer Serienlieferanten bei der Entwicklung von Modulen und Komponenten sehr nützlich. Wir verfolgen jedoch generell das Ziel, den Anteil der Kerneigenleistung am Entwicklungsprozess zu erhöhen.

Nach oben
Deutsch | English
Druck Manager
Seite drucken oder zum späteren Druck vormerken.
Download Manager
Sammeln Sie Dateien zum gemeinsamen Download
Kennzahlenvergleich
Erstellen Sie ihre eigene Kennzahlenübersicht.