Förderung des Fach- und Führungsnachwuchses

Bei Volkswagen gibt es durchgängige und durchlässige Entwicklungswege, die bis ins Management führen. Sowohl der Fach- und Führungsnachwuchs als auch der Managementnachwuchs wird jeweils spezifisch ausgewählt und gefördert.

Im Zuge der Neugestaltung der Personalentwicklung bei Volkswagen ist das Auswahlverfahren Management überarbeitet worden. Der Schwerpunkt wird hierbei auf die fachlichen Aufgaben im Management und die dafür erforderlichen Kompetenzen gelegt. Neben der Fachkompetenz rücken die Führungsfunktionen verstärkt in den Fokus der Personalentwicklung. Führungskräfte sollen zukünftig noch intensiver auf ihre Arbeit vorbereitet und unterstützt werden.

Die neu eingeführte Führungslizenz bereitet ausgewählte Mitarbeiter von Volkswagen auf die Übernahme von Führungsaufgaben vor und wurde analog zum Meisterrekrutierungs- und Meisterentwicklungsprogramm entworfen. Sie setzt sich aus Qualifizierungsmodulen und einer Prüfung zusammen und richtet sich an alle Mitarbeiter, die erstmals Führungsaufgaben im Rahmen der Leitung von Organisationseinheiten im Tarifbereich oder Management übernehmen sollen.

Die Basis für die Personalplanung, für Stellenbesetzungen und die Förderung der Leistungsträger – insbesondere auch der Fachexperten – sind einheitliche Standards in den Personalsystemen, etwa Kurzbiografien für alle Manager und Nachwuchskräfte. Dadurch wird das Potenzial des gesamten Konzerns in einem systematischen Planungsprozess sichtbar gemacht.

Landesspezifische Kenntnisse des lokalen Managements sind essenziell, wenn es darum geht, Wachstumsmärkte zu erschließen und zu bearbeiten. Daher stärken wir zunehmend das Management in den Regionen. Zu diesem Zweck fördern wir auch den zeitlich begrenzten Einsatz von Leistungsträgern unserer internationalen Gesellschaften in Deutschland; dabei haben die Mitarbeiter die Gelegenheit, sich sowohl fachlich weiterzubilden als auch ihre interkulturelle Kompetenz zu stärken und professionelle Netzwerke aufzubauen. Auch wenn es darum geht, Managementpositionen zu besetzen, spielen Entsendungen zwischen internationalen Konzerngesellschaften eine wichtige Rolle.

Frauenförderung

Der Volkswagen Konzern fördert bereits seit den achtziger Jahren die Gleichstellung von Frauen und Männern. Mit gezielten Maßnahmen wollen wir den Frauenanteil weiter erhöhen und die Attraktivität auf dem Weg zum Top-Arbeitgeber steigern.

Mit der Durchführung des zweiten woman-driving-awards hat Volkswagen dazu in Deutschland ein deutliches Zeichen gesetzt: Der Wettbewerb mit der Überschrift „Innovation ist weiblich“ hat zum Ziel, die besten Ingenieurinnen für Volkswagen zu gewinnen. Im Nachgang zu der bundesweiten Ausschreibung an 15 Universitäten wählte eine hochkarätig besetzte Jury die Preisträgerinnen aus.

Auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit und der stetig wachsenden Kundenansprüche kann der Volkswagen Konzern nicht auf die Fachkompetenz und die Kreativität von Frauen verzichten. Die gezielte Weiterentwicklung weiblicher Talente ist daher ein integraler Bestandteil der Personalentwicklungsstrategie und -systematik. Schon in der gewerblich-technischen Berufsausbildung bietet beispielsweise Volkswagen Nutzfahrzeuge ein einjähriges Programm an, um junge Frauen zu motivieren, eine klare Berufs- und Karrierevorstellung zu entwickeln. Mit dem Ziel, den Meisterinnenanteil zu erhöhen, führt die Volkswagen AG ein Mentoring-Programm durch: Parallel zur berufsbegleitenden Industriemeisterausbildung wird ein Qualifizierungsprogramm mit individuellen Modulen durchgeführt sowie ein Mentoring durch erfahrene Meister angeboten. Auch das konzernweite Mentoring-Programm zur Erhöhung des Anteils von Frauen im Management ist seit nunmehr zehn Jahren fester Bestandteil der systematischen Weiterentwicklung weiblicher Talente.

Ein weiteres zentrales Thema auf dem Weg zum Top-Arbeitgeber ist die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ein Instrument ist beispielsweise die Telearbeit, die Volkswagen bereits seit 2001 durch eine Vereinbarung geregelt hat. Auch Angebote zum qualifizierten Wiedereinstieg aus der Elternzeit wie Elternzeittreffen oder Seminare gehören dazu. Seit April 2008 gibt es zudem im Volkswagen Konzern als jüngstes Beispiel den betriebseigenen Kindergarten der Volkswagen Financial Services AG. Das Kinderhaus „Frech Daxe“ bietet seinen Beschäftigten 170 Betreuungsplätze.

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