Verstärkte Nutzung regenerativer Energien

Vor dem Hintergrund der aktuellen CO2- und Energiediskussionen hat Volkswagen verschiedene Aktivitäten zur Verbrauchsmengenreduzierung an den Produktionsstandorten eingeleitet. Mit diesen Maßnahmen sollen der Energiekostenanstieg gebremst und die zu erwartenden gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. So wird beispielsweise das bewährte Netz der Standortenergiebeauftragten weiter ausgebaut und der Fachaustausch auf Konzernebene intensiviert. Daneben führen wir für die Standorte Benchmark-Untersuchungen und Potenzialanalysen mit Experten durch. Außerdem werden zum Austausch von technischen und organisatorischen Innovationen die vorhandenen internen Kommunikationsportale wie „e-room“ oder „Massnahmen@web“ verstärkt genutzt und Standards für energiesparende Techniken und Verfahren festgelegt.

Der Volkswagen Konzern legt zunehmend Wert darauf, Energie aus regenerativen Quellen zu nutzen und selbst zu erzeugen. Der Einsatz dieser Energie ist ein Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen und trägt gleichzeitig zur Reduzierung der CO2-Emissionen in den Fabriken bei. Dazu einige Beispiele: Der Standort Pamplona hat im Jahr 2007 seinen Strombedarf zu 100 % aus regenerativen Energien gedeckt. Für das Jahr 2008 wird erneut eine entsprechende Zertifizierung für den gesamten Stromverbrauch angestrebt. Der Standort Emden deckt seine Grundlast im Wärmebedarf über das Biomasseheizkraftwerk der Stadt Emden, in dem Holz als Energieträger genutzt wird. Dadurch wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen zuvor der Atmosphäre entzogen beziehungsweise gebunden hatten.

Für die Stromerzeugung aus Sonnenenergie hat die Volkswagen AG an den Standorten Emden und Wolfsburg Dachflächen für die Installation von Fotovoltaikanlagen bereitgestellt. Die Leistung der Anlagen beträgt in Summe rund 3,6 MW.

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