„Gute Ideen bringen uns voran“

Links: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Martin Winterkorn stellen in Berlin ein Konzept für die Mobilität der Zukunft vor: den Golf twinDRIVE vor. Rechts: Startschuss für die Olympiade 2008 in Peking. „Unser Olympia-Engagement ist eine bewusste Investition in den Wachstumsmarkt China und in die chinesische Gesellschaft (Foto)

Links: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Martin Winterkorn stellen in Berlin ein Konzept für die Mobilität der Zukunft vor: den Golf twinDRIVE. Ab 2010 wird der „Plug-in-Hybrid“ im Alltag getestet.


Rechts: Startschuss für die Olympiade 2008 in Peking: „Unser Olympia-Engagement ist eine bewusste Investition in den Wachstumsmarkt China und in die chinesische Gesellschaft“, betont Winterkorn im Vorfeld.

ENDE JUNI 2008 In der Berliner Konzernrepräsentanz von Volkswagen drängen sich Kamerateams und Fotografen. Der Grund: Die automobile Zukunft kommt auf die Straße – Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Martin Winterkorn präsentieren den Golf twinDRIVE. In der Stadt ist das Auto emissionsfrei mit Strom aus der Steckdose unterwegs, auf längeren Strecken mit einem sparsamen Verbrennungsmotor. Der Golf twinDRIVE ist Teil eines Flottenversuchs von Volkswagen und der Bundesregierung zu Elektromobilität; beteiligt sind sieben Unternehmen und Forschungsinstitute. „Auf dem Weg zur umweltfreundlichen Mobilität müssen wir uns unabhängiger vom Erdöl machen“, mahnt Winterkorn und erinnert daran, dass schon heute rund 100 Modelle aus dem Konzern weniger als 140 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Die Zukunft gehört Fahrzeugen wie dem neuen Golf BlueMotion mit Emissionen von 99 Gramm CO2 und dem kommenden Polo BlueMotion mit nur noch 87 Gramm CO2 pro Kilometer.

„Wir haben heute die jüngste, umweltfreundlichste und attraktivste Modellpalette in der Geschichte unseres Unternehmens.“ (Zitat)

AUGUST 2008 In China sind Olympische Spiele und Volkswagen ist mittendrin. Winterkorn besucht einige Wettkämpfe, ist beeindruckt von der „unglaublichen Begeisterung der Menschen und der Kraft der olympischen Idee“. Vor allem aber zeigt er Flagge für den Konzern: in Interviews und unzähligen Gesprächen mit Politikern und Geschäftspartnern. Deutlich sichtbar ist auch der Konzern präsent: 5.000 Fahrzeuge stellt er für die Athleten und Medien bereit und präsentiert in seinem Pavillon und rundherum auf dem Olympiagelände Zehntausenden von Besuchern seine Marken und die Vision einer nachhaltigen Mobilität. „Wir haben uns massiv für Olympia in Peking engagiert“, sagt Winterkorn. „Beim größten Sportereignis der Welt mit einer nie da gewesenen Medienpräsenz ist das die richtige Investition in die Zukunft.“ China war für den Volkswagen Konzern 2008 mit über einer Million verkauften Fahrzeugen einer der größten Märkte weltweit.

„Ganz klar, dem Elektroantrieb gehört die Zukunft.“ (Zitat)

NOVEMBER 2008 Der Schwabe Winterkorn ist meist rational und nüchtern – ein Mann, der Wissenschaftler wie Isaac Newton oder James Watt bewundert. Aber er kann auch emotional sein: wenn es um Fußball oder um Autos geht, oder an einem Tag wie jenem 6. November in Berlin, als der Volkswagen Konzern beim Gipfeltreffen der Automobilindustrie vier „Goldene Lenkräder“ für die besten Neuerscheinungen des Jahres 2008 erhält. „Ich bin sehr stolz darauf, was wir mit unserer Mannschaft geschafft haben“, verrät Winterkorn – und fügt hinzu: „Wir haben heute die jüngste, umweltfreundlichste und attraktivste Modellpalette in der Geschichte des Unternehmens.“ Der Beweis dafür steht auf der Bühne: Vier der fünf preisgekrönten Finalisten kommen aus dem Volkswagen Konzern – der SEAT Ibiza, der Škoda Superb, der Audi Q5 und der neue Golf als Sieger in der Kompaktklasse. Für Winterkorn, dessen erstes Auto ein VW-Käfer, Baujahr 1962, war, ist der Golf VI schlicht „der Hero“. „Der neue Golf ist komfortabler, sicherer, sparsamer, umweltfreundlicher, schöner, leiser – einfach besser“, findet er. „Der Kunde bekommt mehr Wert fürs Geld und der Wagen passt hervorragend in die aktuelle Marktsituation: Gerade in der Krise wollen die Kunden etwas Werthaltiges.“

Links: Der Audi Q5 wird mit dem „Goldenen Lenkrad 2008“ ausgezeichnet. Rechts: Volkswagen Management-Konferenz 2008 in Dresden. (Foto)

Links: Der Audi Q5 wird mit dem „Goldenen Lenkrad 2008“ ausgezeichnet. Rupert Stadler (links), Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG, nimmt den Preis entgegen. Insgesamt heimste der Volkswagen Konzern gleich vier Mal Gold ein.


Rechts: Volkswagen Management Konferenz 2008 in Dresden: Winterkorn hält trotz der Krise der Automobilindustrie an der ehrgeizigen Wachstumsstrategie bis 2018 fest.

DEZEMBER 2008 Da ist sie wieder, die Krise. Nicht nur Winterkorn kommt bei der Preisverleihung auf sie zu sprechen, auch in der anschließenden „Elefantenrunde“ mit den Vorstandschefs der großen deutschen Autobauer ist sie Thema. Und ebenso wenige Wochen später beim Volkswagen Führungskräftetreffen in der Dresdner Messehalle. In einem Interview kurz vor dem Jahreswechsel setzt Winterkorn ein Zeichen dafür, dass der Konzern gut gerüstet ist und der Vorstand längst weiterdenkt: Auf die Frage, ob das in den USA geplante Werk nun auf Eis gelegt werde, gibt er eine klare Antwort: „Natürlich bleibt es beim Bau des Werks. Die Menschen in den USA werden weiterhin Autos brauchen. Und Volkswagen will in Nordamerika profitabel wachsen. Deshalb liegen wir mit den Investitionen in unsere Zukunft genau richtig. Wir wollen für die Zeit nach dem Abschwung gerüstet sein.“

FRÜHJAHR 2009 Ein wichtiger Termin in Winterkorns Kalender steht deshalb schon seit Langem fest: Im Frühjahr wird er zur Grundsteinlegung für das neue Volkswagen Werk nach Chattanooga, Tennessee, reisen. Um auch im Autoland USA in absehbarer Zeit „ganz vorne mit dabei zu sein“.

WEITERE INFORMATIONEN:
www.driving-ideas.de

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