Arbeit der Ausschüsse

Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat sechs Ausschüsse gebildet: das Präsidium und den Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG sowie den Prüfungsausschuss, den Ausschuss für Geschäftsbeziehungen mit Aktionären (AfGA), den Ausschuss für besondere Geschäfte (AfbG) und einen Nominierungsausschuss. Das Präsidium und der AfbG sollen laut ihrer Geschäftsordnung aus jeweils drei Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer bestehen; die Mitglieder im Nominierungsausschuss sind deckungsgleich mit den Kapitaleignervertretern im Präsidium; die übrigen Ausschüsse sind mit je zwei Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer besetzt. Die Zusammensetzung der Ausschüsse zum Jahresende 2008 ist der Aufstellung im Kapitel Aufsichtsrat zu entnehmen.

Das Präsidium des Aufsichtsrats tagte im Jahr 2008 fünf Mal. Dabei wurden insbesondere die Beschlüsse des Aufsichtsrats vorbereitet; außerdem wurde über vertragliche Angelegenheiten des Vorstands entschieden.

Der Vermittlungsausschuss musste im Berichtsjahr nicht einberufen werden.

Der Prüfungsausschuss trat im Berichtsjahr vier Mal zusammen und beschäftigte sich dabei vor allem mit dem Konzernabschluss, dem Risikomanagement und den Fortschritten bei der Implementierung einer Compliance-Organisation. Darüber hinaus beschäftigte sich der Prüfungsausschuss mit den Quartalsberichten, dem Halbjahresfinanzbericht sowie mit aktuellen Fragen der Rechnungslegung und deren Prüfung durch den Abschlussprüfer.

Aufgabe des AfGA ist unter anderem die Überwachung von Geschäftsbeziehungen der Volkswagen AG und ihrer Konzerngesellschaften zu Aktionären der Volkswagen AG, die über mindestens 5 % der Stimmrechte verfügen. Des Weiteren überwacht der Ausschuss die Einhaltung der durch den Vorstand eingerichteten Geschäftsprozesse für die vertragskonforme Gestaltung der Rechtsbeziehungen zu den Aktionären. Der AfGA tagte im Jahr 2008 vier Mal.

Der AfGA hat sich ausführlich mit Vorwürfen eines ausgeschiedenen Mitarbeiters gegen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder befasst. Er hat in diesem Zusammenhang umfangreiche Prüfungen durch Wirtschaftsprüfer und Gutachter veranlasst. Die Vorwürfe haben sich als unbegründet erwiesen.

Dem AfbG obliegt unter anderem die Behandlung von durch den Aufsichtsrat zustimmungspflichtigen Geschäften zwischen der Porsche Automobil Holding SE und ihren Konzerngesellschaften einerseits und Gesellschaften des Volkswagen Konzerns andererseits. Der AfbG tagte im Jahr 2008 ein Mal. In seiner Sitzung am 13. Februar 2009 hat der AfbG den Vorstand ermächtigt, die Scania-Aktien aus dem Pflichtangebot der Porsche Automobil Holding SE zum Angebotspreis zu erwerben. Es handelt sich dabei um rund 4,4 Mio. Scania-A-Shares zum Preis von 68,52 SEK/Aktie und circa 59 Mio. Scania-B-Shares zum Preis von 67,10 SEK/Aktie.

In der Sitzung des Aufsichtsrats vom 21. November 2008 verständigten wir uns darauf, die Arbeitsweise der beiden Ausschüsse AfGA und AfbG zu optimieren und beauftragten den Vorstand, diesbezüglich Vorschläge auszuarbeiten.

Dem Nominierungsausschuss obliegt die Aufgabe, dem Aufsichtsrat für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung geeignete Kandidaten vorzuschlagen. Der Ausschuss hat im Berichtsjahr nicht getagt.

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